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Süddeutsche 29er-Teams bei der Europameisterschaft in Frankreich

Ende August fanden in Quiberon in der Bretagne die Europameisterschaften der 29er-Jugendskiffs statt. Vier Teams aus Baden-Württemberg haben die weite Reise in den Nordwesten Frankreichs angetreten.

 

„Es ist ein Traumrevier“, sagt Marc Schulz, Trainer am Bundesstützpunkt Segeln-Friedrichshafen über den Austragungsort. Auf der der flachen Halbinsel Quiberon bekamen die Segler gleichmäßigen, frischen ablandigen Westwind mit Flachwasser serviert. Idealbedingungen für die 29er-Segler.

Nach sieben intensiven Tagen im Trainingslager hatten die Jugendlichen dann eine Woche frei, die sie mit ihren Familien verbringen konnten, um Luft zu holen. Dann wurde es ernst, der Wind ließ nach und pendelte sich während der Wettfahrttage bei weniger als zehn Knoten ein. Ein wenig schade für die Teams aus Baden-Württemberg, von denen drei gerade bei kräftigerem Wind ihre Stärken haben. „Im Training hatten wir daher das Gefühl, dass Top-15-Platzierungen möglich und Top-20 Ränge durchaus realistisch sind“, so Marc Schulz.2017 09 12 29er emquiberon1

180 Boote segelten in vier Gruppen an drei Qualifying-Tagen mit insgesamt zehn Läufen um eine Platzierung in der Gold-, Silver-, Bronze- und Emerald Fleet. Im Ende schafften es zwei der vier Teams aus Baden-Württemberg unter die ersten 50, also die Gold-Fleet zu kommen und konnten ihre Platzierung in den zehn Läufen des Finales bestätigten. Das Team Niklas und Alisa Engelmann (YC Langenargen) wurde am Ende mit Platz 38 bestes Team aus Baden-Württemberg, gefolgt von Moritz Buck und Luca Schneider (YC Langenargen/YC Radolfzell) auf Platz 43. Der Trainer zeigte sich zufrieden: „Das ist ein gutes Ergebnis, das zu ihrer langfristigen Entwicklung passt“. In die Silver-Fleet auf Platz 69 kamen Moritz Matt und Justus Mickausch (YC Radolfzell), mit Platz 109 erreichten Christoph Winkelhausen und Paul Fräntzki (YC Langenargen/YC Überlingen) sowie Philipp Wrobel mit Julian Haunschild (SV Staad/Münchner SC) auf Platz 123 die Bronze-Fleet.

Der 29er stellt das Ausbildungsboot auf dem Weg zu den olympischen High-Performance-Klassen wie dem 49er-Skiff und dem Katamaran Nacra 17 dar. Die beiden „Gold-Teams“ Engelmann und Buck/Schneider sowie das Team Matt/Mickausch sind jetzt bereits in die Übergangsklasse, den 49er FX umgestiegen und trainieren ab sofort in der Trainingsgruppe des DSV. Die Blocktrainings, die im Herbst am Gardasee und im Winter auf Mallorca stattfinden, werden vom Bundesstützpunkt in Kiel gesteuert. Mit seinem kleineren Rigg und der damit geringeren Segelfläche berücksichtigt der 49er FX das geringere Crewgewicht der Frauen, die ihn bei Olympia segeln. Die männliche Jugend segelt ihn solange, bis sie das Crewgewicht von 150 kg für den 49er mit der größeren Segelfläche erreicht haben, im Durchschnitt für zwei Jahre. Moritz Buck und Luca Schneider haben sich für die Zeit danach bereits für den 49er entschieden.


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