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Starke Jugendeuropameisterschaft in Tschechien - Podium knapp verpasst

Wie bei der Junioren-WM in Gdynia/Polen im Juli diesen Jahres waren Anfang September in Lipno/Tschechien bei der Junioren-EM ebenfalls eine Reihe von BW-Teams am Start.

Die Teams Lukas Hesse (Seebrucker Regatta Verein/ Bayern)/ Luca Schneider (Yacht Club Radolfzell) und Niklas Engelmann (Yacht Club Langenargen)/ Justus Mickausch (Yacht Club Radolfzell) sowie das jüngere Team Philipp Wrobel/Moritz Hagenmeyer (Segler Verein Staad/ Diessener Segel Club/Bayern) suchten im 49er die Konkurrenz. Neu dabei in der Klasse auch die gerade erst aufs große Rigg gewechselten Moritz Dorau und Riko Rockenbauch (Segler Verein Schluchsee/ Ruder Club Rastatt).

Im 49erFX segelten Katharina Schwachhofer/Elena Stoltze (Yacht Club Radolfzell) ihre erste internationale Regatta seit dem Umstieg im Herbst 2020. Angetreten sind 22 49erFX und 29 49er.

Mit jeweils 18 Jahren und damit als jüngstes Team im ganzen Feld traten Schwachhofer/Stoltze mit dem Ziel einer Platzierung im ersten Drittel an. Bei leichtem Ostwind, der auf dem Moldau-Stausee durch die geographischen Gegebenheiten schwierig zu lesen war, konnten zehn respektive elf Rennen gesegelt werden. Jakob Janich, als Verbands-Trainer der beiden auf der FX-Bahn, beschreibt die Serie der beiden U-17 Weltmeisterinnen im 29er von 2019 so: „Konstanz und starke Nerven waren gefragt: Gute strategische Entscheidungen und die Fähigkeit, nach einer schlechten ersten Kreuz noch nach vorne zu fahren, waren für Katharina und Elena enorm wichtig.“ Vor den letzten beiden Rennen am Sonntag lagen die beiden noch auf Platz drei, am Ende belegten sie Platz sechs. Trainer Jakob Janich ist trotzdem zufrieden: „Die letzten zwölf Monate waren nicht einfach für uns: Wintertraining am eiskalten Bodensee statt in Südeuropa, eine Vorbereitung mit vielen Lücken wegen der Abitur-Termine von Katharina und Elena und eine lange Unsicherheit bzgl. der Wettkämpfe im Sommer. Auf dem Punkt haben sie hier aber ein Top-Leistung abgeliefert, am Ende hat sie nur eine Entscheidung im letzten Rennen von Platz drei getrennt."2021 09 16 49er em2
Durch eine ähnliche schwere Winterphase mussten Moritz Dorau/Riko Rockenbauch gehen, mit Platz 13 von 29 Teams und somit als zweitbestes deutsche Team feierten die beiden einen guten Einstand im 49er. Jakob Janich fasst die turbulenten Rennen der beiden so zusammen: „Die einzige Konstante in dieser Serie war die Inkonstanz, mit fünf Plätzen unter den Top-6 haben sie ihr riesiges Potential gezeigt, bei den anderen Rennen hat sich ihre Risikofreudigkeit nicht so ausgezahlt. “

Das Team Engelmann/Mikausch markierten am Ende mit Platz 8 den besten deutschen Starter in der Serie der 49er, die Teams Wrobel/Hagenmeyer und Hesse/Schneider blieben mit Platz 17 hinter ihren Erwartungen zurück.
Gewonnen haben die JEM der 49er Hernan Umpierre/Fernando Diz (Uruguay) vor Adam Głogowski/Krusiec Maciej (Polen) und Mathias Berthet/Jostein Aker (Norwegen).

Im 49erFX siegten die Norwegerinnen Pia Dahl Andersen/ Nora Edland vor Alice Moss/ Maren Edland (Schweden) und dem französischen Team Alicia Fras/Correntin Goulon.

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