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Segeln ist ein vielseitiger Sport

Beim Vielseitigkeits-Cup kommt es nicht allein aufs Segeln an. Vielmehr soll der V-Cup, der jeden Herbst im Landes-Leistungszentrum in Friedrichshafen-Seemoos veranstaltet wird, den Trainern helfen, die Leistung der Nachwuchssegler in der Jüngstenbootsklasse einzustufen.

Auch im Segelsport hat die Pandemie manches durcheinandergebracht. „Viele sind in der Corona-Saison früher in eine weiterführende Bootsklasse umgestiegen, da Wettkämpfe ausfielen oder einige erst im Spätherbst nachgeholt wurden“, erklärt der Landestrainer die geringere Beteiligung in diesem Jahr, zusätzlich mussten fünf der gemeldeten Kinder krankheitsbedingt zuhause bleiben. Trotzdem sei der Cup auch in diesem Jahr ein wichtiges und interessantes Sichtungsinstrument, findet er. Auch Jakob Janich weiß die Veranstaltung zu schätzen: „Wir sehen ein paar Kinder, die eine Karriere vom Opti in weiterführende Bootsklassen starten könnten“, sagt der Koordinator für Nachwuchsförderung im Verband. 2021 11 18 v cup1
Sechs Jungen und fünf Mädchen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren wurden gemessen und gewogen, dann ging es los: Wer schafft die meisten Liegestützen, wer ist der/die Schnellste beim Seilspringen, beim Pendel-Lauf und wie lange kann im Unterarmstütz die Stabilisations- „Planke“ gehalten werden? Schnellkraft und Gewandtheit forderte ein Parcours aus Matten und Kastenteilen, der sogenannte Kasten-Bumerang-Test.
Sonntagmorgen setzte sich nach dem Theorie-Test ein leichter Nordost-Wind gegen den Nebel durch und die Kinder konnten nach einem kurzen Aufwärmtraining mit ihren Optis in See stechen. Nach vier kurzen Wettfahrten mit jeweils zwei Kreuz- und Vorwindkursen wurden die Sieger des zweitägigen V-Cups ermittelt. Zu 40 Prozent floss die seglerische Leistung in die Gesamtwertung ein, zu je 30 Prozent die Bereiche Athletik und Theorie.2021 11 18 v cup2
Den Sieg erkämpfte sich mit zwei ersten Plätzen im Segeln und in der Athletik Nicolas Troeger vom BYC Überlingen. Die Ränge zwei und drei gingen an die Mädchen, an Hannah Welker und Amelia Kutz, beide vom Württembergischen YC in Friedrichshafen.

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