Was macht eigentlich die Jugendsekretärin?

Als der Vorstand fragte, ob sie Jugendsekretärin werden wolle, war Sigrid Rebholz überrascht. Darüber, dass der Landes-Segler-Verband vor zwei Jahren diese Stelle neu geschaffen hatte, um den Landesjugendobmann zu entlasten, und darüber, dass man sie fragte.

 

Sie habe sich die Stellenbeschreibung durchgelesen, kurz überlegt und dann zugesagt, erzählt Sigrid Rebholz. Seit 1. August 2018 ist sie jetzt im Dienst und arbeitet etwa 20 Stunden im Monat von zuhause aus. „Mir wird von Seiten der Seglerjugend großes Vertrauen entgegengebracht“, sagt sie und ist glücklich, dass sie sich die Arbeitszeit frei einteilen kann. Die enge Zusammenarbeit, das harmonische Miteinander - der Job macht ihr Spaß. Diese Zufriedenheit ist auch auf der Seite des Arbeitgebers zu finden. Sigrid Rebholz habe inzwischen mehr Aufgaben übernommen, als am Anfang vorgesehen war, sagt Landesjugendobmann Fabian Bach und „sie hat die Anforderungen vollumfänglich übererfüllt“.

Schnittstellenaufgaben
Und das, obwohl sie niemand einarbeiten konnte. Als personifizierte Schnittstelle zwischen der Seglerjugend im Landes-Segler-Verband und den Vereinen arbeitet sie eng mit dem Landesjugendobmann oder der -obfrau, sowie Mitgliedern des Landesjugendsegelausschusses zusammen. Sie ist sie Ansprechpartnerin für die Jugendleiter der Vereine, nimmt deren Anträge auf Fördermittel an und bleibt mit den Antragstellern in Kontakt bis die genehmigten Fördermittel ausgezahlt sind. Auch die Optiliga hält sie normalerweise auf Trab: Termine bestätigen, die jungen Seglerinnen und Segler mit den Ergebnislisten und die Vereine mit aktuellen Informationen versorgen… Auflisten ließen sich im Zusammenhang mit den verschiedensten Veranstaltungen und Fortbildungen viele weitere Aufgaben und ganz klar, all das kann schon mal die vereinbarte Arbeitszeit überschreiten.

Infiziert mit Segel-Gen
Sigrid Rebholz ist mit dem Segelsport lange vertraut. Ihre beide Söhne segelten von klein auf Regatten, waren als Lasersegler im Landeskader Baden-Württemberg und ihr Sohn Mathias ist heute internationaler Schiedsrichter, sein jüngerer Bruder Conrad, Wettfahrtleiter mit Lizenz und Honorar-Trainer des Verbandes. Ihr Mann war Jugendleiter im Yacht-Club Meersburg, sie nahm ihm die Schreib- und Verwaltungsarbeit ab und hatte so Gelegenheit viele Kontakte zu Seglerinnen und Seglern zu knüpfen. So wurde schon vor längerem Segeln zum festen Bestandteil ihres Lebens.
Sigrid Rebholz sagt: „Ich habe an unseren Kindern gesehen, dass Segeln alle Sinne schult und es liegt mir am Herzen, dass weiterhin Kinder und Jugendliche für diesen Sport gewonnen werden“.

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